Mein Leben mit einer Angst- und Panikstörung

Futter für die Seele…

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Ihr kennt das bestimmt. Wenn es einem nicht so gut geht, benötigt man Futter für die Seele. Ich habe da eigentlich gerne mal Schokolade gegessen. Aber da Schokolade bekanntlich dick macht und ich doch lieber abnehmen möchte, habe ich mir angewöhnt auf so manches Superfood zurück zu greifen. Futter für die Seele ist mein heutiges Thema und ich hoffe, dass ich Euch damit auch etwas helfen kann. Ich weiß, dass manche von uns Ängstlern bei einer Angst- und Panikattacke kaum was essen können. Viele haben auch noch Angst vorm Erbrechen. Dann gibt es aber welche wie ich. Ich stopfe mir bei einer Attacke gerne Schokolade rein. Ich habe das Gefühl, dass sie mich beruhigt. Damals waren es die Zigaretten und heute ist es dann mein Superfood. Damit fahre ich am besten und möchte Euch heute einige Tipps geben. Superfood habt Ihr doch bestimmt schon einmal gehört, oder? 

Es gibt bestimmte Lebensmittel, die dem Körper aufgrund der Inhaltsstoffe gut tun. Magnesium ist bei uns zum Beispiel ganz wichtig und auch Vitamin B12. Ich habe da gerne ein Vitamin B Komplex, was mir schon recht gut tut. Aber wir sollten auch daran denken, dass wir unseren Körper entschlacken und entgiften sollten. Denn viele Giftstoffe sammeln sich in unserem Verdauungstrakt, die ausgeschieden werden müssen. Danach fühlt man sich viel agiler, fitter und auch der Psyche tut das gut.

Dafür nehme ich Spirulina ein. Spirulina ist gut, um den Körper schonend zu entgiften und zu entschlacken. Zudem enthält Spirulina viele essentiellen – also lebensnotwendigen – Aminosäuren. Das sind die Bestandteile von Eiweiß. Eiweiß ist gut für Körper und Seele. Für die Muskeln und für die Zellen. Die blau-grüne Alge ist zum Beispiel eine der reichsten natürlichen Quellen von Beta-Carotin – das der Körper in das benötigte Vitamin A umwandelt. So bietet Spirulina ca. vierzehn mal mehr Beta-Carotin als die gleiche Menge an frischen Karotten.

Zum Spirulina nehme ich noch Gerstengras. Ich rühre mir das Pulver in ein Glas Orangensaft und trinke es. ich merke, dass ich sogar ruhiger werde, wenn ich es konsequent jeden Tag konsumiere.

Vieles liegt an der ungesunden Ernährung. Der so genannte Reizdarm ist auch für uns Ängstler schwierig. Aber man muss keinen Reizdarm haben, wenn man sich dementsprechend gesund ernährt. Viel Zucker legt im Hirn auch eine Art Schalter um. Zucker macht hyperaktiv. Zucker macht süchtig. Darum sollte man auch den Konsum von Zucker einschränken. Deswegen soll auch meine Schokolade verbannt werden. Naja – verbannt ist hart. Aber ich gönne mir nur noch gelegentlich etwas. Und dann auch nur ein bis zwei Stückchen und keine halbe Tafel mehr.

All das hat auch einen zusätzlichen, positiven Nebeneffekt. Man nimmt ab und wird fitter. Allerdings sollte man nicht alles, was man an Zucker etc einspart mit anderen leeren Kohlenhydraten oder Fetten auffüllen, sollte man sich Abnehmen als Ziel gesetzt haben.

Ich habe das damals ganz böse gemerkt, wenn wir uns was vom goldenen M geholt haben. Nachdem wir gegessen haben, habe ich mich extrem aufgebläht gefühlt. Das war so heftig, dass ich davon Herzstolpern bekommen habe und mich somit in eine fiese Panikattacke reingearbeitet habe. Als ich dann angefangen habe auf Fleisch zu verzichten, wurde es schon etwas besser. Mit der zusätzlichen Einnahme von Superfoods ging es mir noch besser und nun verringere ich den Zucker. Ja, es gibt erst leichte „Entzugserscheinungen“ in Form von Kopfschmerzen und mieser Laune. Natürlich auch Heißhunger. Doch wenn die ersten 2 Tage durchgestanden sind, geht es Bergauf. Versprochen!

Versucht es doch mal – Ich bin da sehr neugierig. Erzählt mir doch, wie es Euch geht und wie Ihr Euch ernährt. Entweder hier, auf Facebook oder per Nachricht. Ich bin gespannt und neugierig zugleich 🙂

 

Eure Vonny

 

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